Noch während seiner Zeit in Moskau fing Kuchinke an, sich für die Orthodoxe Lehre und Kultur zu interessieren. So schrieb er Reportagen für den Spiegel über die Situation von Klöstern in der Sowjetunion. Mehrere Bücher folgten und auch CD’s mit orthodoxen Kirchengesängen.
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland setzte er sich dafür ein, auch in Deutschland ein orthodoxes Kloster aufzubauen. Auf seine Initiative hin bekam er ein altes Schloss in der Uckermark, dass einst Hermann Görings Gästehaus war und später der NVA als Erholungsheim diente. Kuchinke baute das Schloss in ein Männerkloster und fand dafür die nötigen Kontakte und Sponsoren, auch in Moskau – deshalb ist es vielleicht kein Zufall dass er das Kloster dem Heiligen Georg, der zugleich auch Schutzpatron von Moskau ist weihte.
Der erste Gottesdienst konnte im Jahre 2011 gefeiert werden. Auch Mönche leben mittlerweile im Kloster. Kuchinke wollte das Kloster als ein Zentrum der Annäherung verschiedener Kulturen und Religionen sehen. Ein Friedhof war für die Klosteranlage auch vorgehsehen, nun kann es sein, das der erste, der auf diesem Friedhof begraben wird, sein Erbauer, Norbert Kuchinke ist, dies meldet die Agentur ITAR TASS. Kuchinke ist der einzige Westeuropäer, der mit zwei Orden der Russisch-Orthodoxen Kirche ausgezeichnet wurde.

http://german.ruvr.ru/2013_12_05/Ein-Nachruf-auf-Norbert-Kuchinke-3852/

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